Mercedes Benz 770


“Der Führer war ein armes Schwein, er hatte keinen Führerschein” (Brösel)


Naja, wie man’s nimmt, schließlich war der Mercedes 770 das damals größte und teuerste Modell der PKW-Schmiede aus dem Schwabenländle.


Das Fahrzeug das in den Jahren 1938 bis 1943 gebaut wurde, kostete zwischen 30.000 und 40.000 Reichsmark und diente unter anderem Adolf Hitler, Paul von Hindenburg und dem Japanischen Kaiser Hirohito als Staatskarosse. Auch Papst Pius ließ es sich nicht nehmen dieses wunderschöne Auto zum Papamobil zu machen.

Mit einer Leistung von bis zu 400 PS waren Geschwindigkeiten von 180 km/h möglich. Die kleinere Motorversionen brachten 155 und 230 PS auf den Asphalt (falls vorhanden). Weiterlesen


Herr Schicklgruber als/der Gipskopf

In den 70er Jahren modern, meist aus Glas oder Porzellan, zierten Köpfe Wohnbereiche, Musikzimmer, Jugendräume oder fristeten ihr Dasein auf mehr oder wenig teuren Flügeln oder Pianos.

Meist wurden Sie als Kopfhörerhalter benutzt und wiesen dessen Besitzer als Musikkenner aus oder versuchten dies wenigstens zu suggerieren.

Anhand der Form oder des Aussehens konnte keine Geschlechtsbestimmung vorgenommen werden, waren Sie doch eher androgyn oder wie neuerdings so schön gesagt: Metrosexuell.

Vom Klavierkopf (oft Beethoven) den Bogen zur Büste geschlagen, ist einfacher als von der Musik zur Politik und doch wird die Kurve dahingehend gekratzt werden müssen, denn hier beginnt das Thema zur Überschrift Bezug zu nehmen.

Herr Schicklgruber besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Der Führer“ (oft auch einfach nur „Hitler“ genannt), war zwangsweise, Gegenstand mehr oder weniger gelungener Kunstwerke. Weiterlesen