Herr Schicklgruber als/der Gipskopf


In den 70er Jahren modern, meist aus Glas oder Porzellan, zierten Köpfe Wohnbereiche, Musikzimmer, Jugendräume oder fristeten ihr Dasein auf mehr oder wenig teuren Flügeln oder Pianos.

Meist wurden Sie als Kopfhörerhalter benutzt und wiesen dessen Besitzer als Musikkenner aus oder versuchten dies wenigstens zu suggerieren.


Anhand der Form oder des Aussehens konnte keine Geschlechtsbestimmung vorgenommen werden, waren Sie doch eher androgyn oder wie neuerdings so schön gesagt: Metrosexuell.


Vom Klavierkopf (oft Beethoven) den Bogen zur Büste geschlagen, ist einfacher als von der Musik zur Politik und doch wird die Kurve dahingehend gekratzt werden müssen, denn hier beginnt das Thema zur Überschrift Bezug zu nehmen.

Herr Schicklgruber besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Der Führer“ (oft auch einfach nur „Hitler“ genannt), war zwangsweise, Gegenstand mehr oder weniger gelungener Kunstwerke.

In den Jahren 1933 bis 1945 zierte das Abbild, des am 20. April 1889 (dies Datum musste Damals im Schlaf aufgesagt werden können) in Braunau am Inn geborenen, mittelbärtigen Postkartenmalers, nicht nur zweidimensionale Merchandise Produkte, sondern fanden auch in der Dreidimensionalität ihren Ausdruck.

Übrigens hieß die „Bravo“ früher „Hilf mit!“, die „Bild“ war „Der Stürmer“ (Unterschiede sind kaum zu entdecken. Man verzeihe die vielen Klammern). Ein Starschnitt wird bis dato jedoch vergeblich gesucht. A. H. lebensgroß an der Kinderzimmerwand…Propaganda du hattest Lücken!

Zurück zum Schicklgruberkopf, um dieses Thema endlich zu Ende zu bringen:

Es gibt eine Adolf-Hitler-Büste aus Gips!

Adolf-Hitler-Büste aus Gips

Sachen gibt’s!