Pom Fritz ist 300 geworden


Vom Alten Fritz, dem Preußenkönig
Weiß man zwar viel, doch viel zu wenig
Es ist zum Beispiel kaum bekannt
Dass er die Bratkartoffel erfand
D’rum heißt sie auch, das ist kein Witz:
Pom Fritz

(Heinz Erhard)

Um den wohl größten Deutschen Herrscher ranken sich unzählige Geschichten, Mythen und Berichte. Sicherlich ist vielen bekannt, dass er die Kartoffel in Preußen einführte.

Das dies zu Beginn kein leichtes Unterfangen war und das Volk trotz Hungersnot und großer Armut keinen Gefallen an dieser Geruches- und Geschmacksneutralen Knolle fand, brachte Friedrich nicht davon ab, sie den Untertanen mit List und Vorbildfunktion anzupreisen.

Angeblich ließ er seine eigenen Felder mit Kartoffeln bepflanzen und diese dann durch Soldaten bewachen. Diese Vorgehensweise erweckte die Neugierde der Menschen und stiftete gar manch einen zum Diebstahl der Feldfrucht an, im Glauben, etwas sehr Wertvolles in seinen Besitz gebracht zu haben. Auch geht das Gerücht um, er habe sich auf öffentlichen Plätzen zum Essen der Kartoffel niedergelassen, um dem Volk die Schmackhaftigkeit der Erdäpfel zu beweisen.

Leider ging trotz Friedrichs Bemühungen die Verbreitung der Kartoffel nur sehr mühsam von statten, frei nach dem Spruch: “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht”, konnten sich die preußischen Landwirte nur mühsam mit der neuen Frucht anfreunden.


Trotz vieler Dekrete und Weisungen  des Königs brachte erst eine Getreidemissernte in den Jahren 1770 bis 1772 den endgültigen Durchbruch.


Heute, 300 Jahre später ist die Kartoffel nicht mehr von unserem Speiseplan wegzudenken. Frederic le Grand (So von den Franzosen genannt) sei Dank!


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