Die deutsche Wehrmacht. Teil 1


Man kann die über die deutsche Wehrmacht schreiben, sagen und denken was man will, eins steht unumstößlich fest: Sie sind zusammen mit den römischen Legionen und Napoleons “Grande Armee” die größte Streitmacht der Geschichte. Sie war gefürchtet, anerkannt und tapfer.


Nach dem 1. Weltkrieg und dem daraus resultierenden Vertrag von Versailles schien die deutsche Armee bis zur Bedeutungslosigkeit reduziert.
Diese Schwächung des Heeres sollte verhindern, dass Deutschland erneut zu einem Krieg aufrüsten kann.
Die Marine wurde zur “Küstenwache” dezimiert und das Heer auf 100.000 Mann verringert. Hier sollten notfalls Verteidigungszwecke erfüllt werden können.
Es durften weder Kampfschiffe, schwere Artillerie noch Panzer verwendet werden.


Da die Reichswehr in der Weimarer Republik nun aber durchaus auf alten Traditionen aufgebaut wurde, mauserte sich dieses kleine Heer innerhalb kürzester Zeit zu eine schlagkräftigen Armee. Die 4000 Offiziere die der Versailler Vertrag erlaubte wurden so sorgfältig ausgesucht, dass  dieses Offizierskorps um einiges leistungsfähiger wurde.
Traditionen aus der Kaiserzeit wurden weitergeführt und der Stolz und das Selbstbewusstsein der Soldaten wurde gestärkt. So entstand hinter dem Rücken der Alliierten ein keines, starke und vor allen Dingen ausbaufähiges Reichsheer.