Hans Ulrich Rudel


Am 29.12.1944, also kurz vor Kriegsende, wurde Hans Ulrich Rudel als Einziger Träger das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.


Diese Auszeichnung erhielt der höchst dekorierte Soldat des Dritten Reiches im Führerhauptquartier Adlerhorst vom Führer Adolf Hitler in Beisein Karl Dönitz (Oberbefehlshaber der Marine) und Hermann Görings (Oberbefehlshaber der Luftwaffe).

Das goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten war Rudels 11. Auszeichnung nach über 2400 Feindflügen und 463 Panzervernichtungen.
Doch dies war noch lange nicht alles. Am 18. Januar 1945 erhöhte Rudel die Abschusszahl von Panzern auf 481.


Am 9.2.1945 wurde Rudel von einer russischen 4cm Flak getroffen und so schwer am rechten Unterschenkel verwundet, dass er kurze Zeit später amputiert werden musste.
Trotz Flugverbots und noch nicht ganz verheilter Wunde am Stumpf, kehrte er am 25.03.1945 zu seinem Geschwader zurück.
Hier wurden seine Abschüsse jedoch nicht gezählt.
Am 26.04.1945 in der Schlacht um Bautzen konnte Rudel jedoch wieder 26 Panzerabschüsse auf sein Konto verbuchen.

Insgesamt zerstörte Hans Ulrich Rudel drei russische Schiffe, 70 Landungsfahrzeuge und 519 Panzer 800 Landfahrzeuge, mehr als 150 Flak- und Pak- Stellungen, vier Panzerzüge, zahlreiche Bunker, Brücken und Nachschubverbindungen.

Kein anderer Flieger des Zweiten Weltkrieges war erfolgreicher als Rudel mit seinen 2530 Einsätzen.
Man sagte von ihm, er ersetze eine ganze Division.